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Radfahren in Hamburg: Den Flughafen in schöner Natur umrunden

Radfahren in Hamburg: Auf dieser stadtnahen Rundtour, die im schönen Hamburger Stadtpark startet und endet, umfahren wir den Hamburger Flughafen einmal fast vollständig. Dabei bekommst Du nicht nur Flugzeuge, sondern auch viel Natur und Wasser zu sehen. Aufgesattelt!

Radweg am Flughafenzaun auf der Niendorfer Seite

Radweg am Flughafenzaun auf der Niendorfer Seite

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Diese Tour startet im wunderschönen, über 100 Jahre alten Hamburger Stadtpark, der im Nordosten der Hansestadt in den Stadtteilen Barmbek und Winterhude liegt. Da die Tour eine Rundtour ist, kannst Du natürlich auch an jedem beliebigen Ort einsteigen!

Vorbei am Stadtparksee und der Freilichtbühne, geht es durch die City Nord und nach Alsterdorf, wo man an der Hindenburgstraße den Alsterlauf überquert. Erste Parkhinweise an der Hauptstraße verkünden die unmittelbare Nähe des Flughafens.

Nördlich der Alsterkrugchaussee stößt man auf die Straße „Weg beim Jäger, der man jetzt in Richtung Südwesten und mit Übergang in die Straßen „Spreenende“ und „Papenreye“ westwärts bis zur Kollaustraße folgt. Nach 200 m biegt man dort gegenüber der HEM-Tankstelle in den Vogt-Cordes-Damm ein und hat den lauten Abschnitt dieser Tour damit hinter sich gebracht.

Nun radelt man geradewegs auf die Landebahn 05/23 des Hamburger Flughafens zu und wird mit Glück von einem landenden Flugzeug „überholt“. Wenn dabei die Landebahnbefeuerung in Betrieb ist, ist das doppelt imposant. Am Zaun des Flughafens führt der Weg jetzt im Uhrzeigersinn um ihn herum. Immer wieder hat man die Möglichkeit zu spektakulären Blicken auf den Flugbetrieb mit startenden, rollenden oder landenden Flugzeugen. Es gibt sogar extra ausgerichtete Bänke, die zum Zuschauen einladen. Meist ist hier in der Woche am Abend mehr los, als am Wochenende. Dann ist es eben ruhiger und die Natur lässt sich besser genießen.

Radfahren in Hamburg: Die Flughafen-Runde ist leicht zu fahren

Gut möglich ist das z.B. entlang des Flüsschens „Tarpenbek neben dem Weg und an dem kleinen „Rahwegteich„, der genau querab westlich des Landebahnkreuzes des Flughafens liegt. Dort gibt es sogar eine kleine Badestelle. Nördlich davon, wieder etwas dichter am Flughafenzaun, bietet sich erneut eine gute Spotter-Position auf die hier, je nach Windrichtung, startenden oder landenden Flugzeuge auf der zweiten Landebahn 15/33.

Kurz darauf unterquert man diese Landebahn mittels des imposanten Krohnstiegtunnels in Richtung Langenhorn und kommt anschließend östlich des Flughafens wieder ans Tageslicht. Auch hier lässt sich gut auf die Landebahn blicken, aber es kommt später noch besser 🙂

Zuerst umfährt man ein kleines Waldgebiet, das Naturschutzgebiet Rothsteinsmoor, um anschließend dicht hinter der Lärmschutzwand der Zeppelinstraße bis zur Straße „Holtkoppel“ zu radeln. Hier lohnt sich für Flugzeugbegeisterte Radler auf jeden Fall der Abstecher zu DEM Spotter-Hot-Spot in Hamburg – dem „Coffee to Fly“! Von dort aus hat man einen grandiosen Blick auf das gesamte Fluggeschehen am Flughafen.

Hat man sich hier satt gesehen, geht es weiter an der Holtkoppel und dem Flughafenzaun entlang bis zur Einflugschneise der Landebahn 23. An den meisten Tagen landen die ankommenden Flugzeuge auf dieser Bahn. Hier kann man den Fliegern fast „am Bauch kitzeln“, denn hier sind sie nur noch etwa 50 m hoch. Manchmal, bei diesigem Wetter, sind zusätzlich zur Landebahnbefeuerung auch noch die laufenden Blitzlichter (sog. „Strobes“) aktiv, was dann ein wenig wie in der Disko wirkt 😉

Am „Coffee to Fly“ gibt es einen tollen Blick auf den Flugbetrieb am Hamburger Flughafen

Nun folgt man dem Radweg hinter der Lärmschutzwand lange in südliche Richtung, um anschließend auf dem Radweg an der Sengelmannstraße wieder den Alsterlauf zu überqueren. Jetzt ist es nicht mehr weit bis in die City Nord und zum Stadtpark, wo sich diese Rundtour schließt. Wer mag, legt sich hier noch ein wenig auf die große Liegewiese!

Mein Fazit: Stadtnahes Radfahren in Hamburg auf dieser spektakulären Rundtour um den Hamburger Flughafen, die immer wieder faszinierende Blicke auf den Flugbetrieb ermöglicht. Wer Flugzeuge UND Natur mag, kommt hier mit Sicherheit auf seine Kosten! Es wird allerdings etwas lauter…

 

Schwierigkeit: leicht, auch für ungeübte Radfahrer
Länge: ca. 24 km
Fahrzeit: ca. 1,5 – 2 h
Höhenmeter: + 100 m, – 100 m
An-/Abreise: U-Bahn U3 bis Saarlandstraße >
Stadtpark oder
U1 bis Sengelmannstraße
Ausrüstung: Cityrad genügt,
Fernglas + Fotoapparat empfehlenswert

Meine Fahrradtour bei komoot zum Nachradeln und inklusive GPS-Daten zum Download: https://www.komoot.de/tour/23681720?ref=wtd

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